Hund = Wolf oder doch nicht?

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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:35

Nein, also ein Hund ist kein Wolf - das auf gar keinen Fall.
Das ist gar nicht zu vergleichen.

Das was zu vergleichen ist, sind die Eigenarten , das denken sowie Handeln, Körperbau, Fressverhalten etc bla bla.

Aber auch gewisse Punkte wiedersprechen sich.
So wie Du schon sagst.



Mhm Unrecht sag ich so ja nicht, allerdings seh ich das halt auch so, das man es so schnell nicht schaffen wird gewisse Urtriebe, Instinkte und co aus einem Hund raus zu bekommen.
Das wird mehr als lange dauern und das werd ich mit sicherheit auch nicht überleben.

Mir denken die Menschen einfach zu Naiv.
Sie wollen etwas und tun alles, um es zu bekommen - selbst wenn sie es dann für sich selbst einreden müssen.

Keine Frage, ich habe massive Unterschiede in der Arbeit mit Yomie damals und Cash heute gesehen.
Der unterschied lag zwischen DDR Linie und Deutscher Schäferhund lediglich in einzelnen Punkten und ich war doch ein wenig enttäuscht, das auch Cash nicht den Drang und die Gier mit brachte, wie erhofft.

Er hat sich voll kommen Schäferhundtypisch verhalten, sogar sein Hütetrieb war noch da, aber der Körper ging nicht so mit wie der Kopf und das fand ich mehr als Traurig.

Ich bin absolut dagegen in dieser Form weiter zu Züchten und werde mir auch weiterhin so meine Schäferhunde aussuchen, das sie immer noch arbeiten von mir aufegtrage bekommen, was leisten und spuren.
Ich will die Hunde wieder so haben, wie sie damals waren und nicht den Zielen und Wünschen bescheuerter Züchter nachlaufen, die selbst die Gesundheit der Hunde in Gefahr bringt, nur um das "schöne" und "teure" zu haben.


Und wenn ich dafür eine neue Zucht der Schäferhunde starte - mir juckse.
Die wenigsten Züchter sind noch drauf bedacht, den Hunden das zu geben, was sie brauchen und das auch zu halten. Statt Fortschritte geleistet zu haben, ist der Mensch in sachen "Die Sprache Hund" eher in die Vergangengheit gefallen.
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon wuf-wuf » 28. Jan 2012, 11:36

Ey Alex,ich helf dir beim Aufbau deiner Schäferhundzucht.
Ich steure den Deckrüden bei. ;)
Aber langhaarig sollte schon ein Zuchtziel sein. :D
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:36

Ich find das Thema immer noch toll, können wir das nicht mal wieder vor holen? :(
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Mimmi » 28. Jan 2012, 11:37

Ja doch können wir das.

Also ich bin immernoch der Meinung ein Hund ist kein WOlf.

Sicher gerade wa snun die Ernährung etc angeht, da vergleicht man ja schon. Sonst hätte ich ja auch das Barfen nicht angefangen. Jedoch frißt ja auch ein Straßenhund Dinge, die ein Wolf auch fressen würde.

Vom Verhalten find eich trotzdem dass unterschied gemacht werden können. Nicht bei allem es gibt viele ähnlichkeiten.

Wölfe Leben im Rudel, genau wie Hunde Rudeltiere sind. Jedoch fin dich auch dass selbst der Rudelaufbau sich etwas unterscheidet. EIn Hund ist viel sozialer wie ein WOlf. Auch wenn es ein "wilder" Hund ist, der schon seit generationen nicht beim Mensch lebt ist der Rudelaufbau etwas anderst.
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:37

Danke
Hä?
Mimmi das versteh ich jetzt nicht ganz
Für mich liest es sich gerade so, als ob ja und nein?!
Oder bin ich gerade einfach nur zu doof?
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:38

Doch warte, jetzt hab ich das gerafft :D

Das was Du wegen dem Rudel sagst.
Auf der einen Seite seh ich das genauso, aber auf der anderen Seite gibt es ja nun doch viele Hunde, gerade die, die gar keine Grenzen bekommen, die oft genau die gleichen muster zeigen, wie Wölfe.
Nicht alle, aber es gibt einige.

Ein Hund ist kein Wolf - ich denke das haben wir in dem Thema schon mal deutlich fest gelegt.
Obwohl, wäre ja geil ne "Komm ich hol mein Kampfwolf "
Das der Hund sozialer ist, will ich auch nicht in Frage stellen.
Aber was wäre zb, wenn man eine Hündin mit Welpen, abschottet und es alleine machen lässt. Das die Welpen direkt ohne Menschen aufwachsen, bis zb dem 6-7 Lebensmonat.

Wäre der Hund dann immer noch so sozial?
Wenn wir stattdessen eine Wolfshündin bei der Geburt das geben, was wir einer Hündin geben würden, wäre die Welpen dann nicht auch besser Sozialisiert?
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Mimmi » 28. Jan 2012, 11:38

also ich sage mal Alex besorg nen trächtige Wolfshündin und ich schau nach ner trächtigen Hundedame und wir starten einen Selbstversuch *lol*


Ich weiß nicht genau und möcht auch nix falsches sagen, aber mit "Sozialer" hab ich eigentlich nicht das Verhalten gegenüber dem Menschen gemeint, Das hat klar was mit prägung zu tun.

Ich meine Sozialer im Verhalten ihrer Rudelmitglieder.

Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll.
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:39

Geht klar, ich geh dann mal in den Wald, bin in 10 Jahren wieder da :lol:
Mhm, ob sie wirklich sozialer sind?
Schliesslich ordnen wir den Hund ja unter und bringen ihm positives Verhalten artgenossen gegenüber bei?!
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Mimmi » 28. Jan 2012, 11:39

findest du das wir Hunden den sozialen Umgang mit anderen Hunden beibringen???

Ich finde eher dass wir die sind die schuld daran haben dass sie nicht mehr gut verträglich mit anderen Hunden sind.

Ich mein nehm doch ein Haufen Welpen, die wenigsten sind gleich aggro. Die meisten spielen miteinander. Und wenn diese so ganz ohne Mensch miteinander aufwachsen, dann verstehen sie sich ja im normalfall auch.

Ich find das Problem der Unverträglichkeit besteht eher darin, dass wir den Hund aus seier Familie, seinem Rudel nehmen un dversuchen zuhause bei uns ein Ersatzrudel zu "spielen"

Der Hund kennt es nicht anderst hat keinen oder zu wenig kontakt zu artgenossen wird möglichst noch bestärkt wenn er irgendwann angst gegenüber anderen Hunden aufweist. Ich glaub eher das wir da schuld sind. Und nicht das wir die guten sind
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Re: Hund = Wolf oder doch nicht?

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 11:40

Neee, so meinte ich das jetzt nicht.

Klar macht die mehrheit das genauso, wie Du es beschrieben hast.
Allerdings muss ich in einem wiedersprechen.

Wir trennen den Hund/Welpen nicht von seinem Rudel.
Rüden werden allerspätesdens zum 1 Lebensjahr aus dem Rudel vertrieben.Auch Hündinin schliessen sich oft anderen Gruppen an, um gerade Inzucht zu vermeiden.

Selten verbleiben einige Hündinin in ihrem Rudel, alleridngs wird es dann oft so gehandhabt das ein anderer Rüde ( der den bereits bestehenden Rüden nicht in Frage stellt ) mit im Rudel aufgenommen wird, oder aber sogar der eigene Rüde vertrieben wird und durch einen anderen ersetzt wird.

Wenn die Welpen immer im Rudel bleiben würden, würde das Rudel explodieren, sowie sich Geschwister verpaaren würden.


Was ich meine mit "wir bringen es dem Hund bei sozialer zu sein"- damit meine ich, das die Hunde selbst nicht mehr entscheiden, ob sie sich mögen oder nicht.
Sprich, man meidet den Hund, der nicht gemocht wird - ergo Hund lernt : jeder hund ist toll und mag mich
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