Dogue de Bordeaux

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Dogue de Bordeaux

Beitragvon Mimmi » 25. Jan 2012, 13:32

Herkunft und Geschichte:
Dogue de Bordeaux wird auch einfach Bordeauxdogge genannt. Sie gehört wie alle Doggenarten zu den Molossern und man sagt dass sie die Vorfahren der heutigen Dogge sind.
Sie ist eine sehr alte Hunderasse die als Beschützer von Bären und Wölfen eingesetzt wurde.
Später wurde die Bordeauxdogge auch zur Bullenhatz und zu Hundekämpfen eingesetzt.
Sie ist ein Wach und Familienhund die eine sehr hohe Reizschwelle besitzt.

Erscheinungsbild:
Hündinnen: 57–68 cm
Rüden 59–70 cm
Bei einem Gewicht von:
Hündinnen: >45 Kg
Rüden: >50 Kg

Die Bordeauxdogge besticht durch ihr auffallendes Äußeres. Sie hat ein kurzes, glattes Fell, dass es in den Farbschlägen Rötlich bis Falb gibt.

Sie hat einen großen Massiven Kopf der eine starke Beläfzung aufzeigt und von großen und tiefen Falten gekennzeichnet wird.
Auch schwarze Masken sind erlaubt.
Die Ohren sind hängend, eher dreieckig und wirken etwas zu kurz.

Das Wesen

Bordeauxdoggen zeichnen sich durch ihre ruhige und ausgeglichen Art aus. Sie sind keine hysterischen Kläffer, sind sehr harmonisch und ausgeglichen. Besonders hart siend sie sich selbst gegenüber.

Zuhause sind sie sehr angenehme Zeitgenossen. Richtig Aktiv werden sie in der freien Natur und bevorzugt im Wald.

Wie viele Molosserarten ist die Bordeauxdogge sehr eigenwillig und sensibel.
Besonders in der Erziehung ist darauf zu achten, dass sie mit viel Liebe und Konsequenz erzogen wird und sich so zu einem treuen und furchtlosen Begleiter entwickelt.
Da diese sanften Riesen besonders an ihren Besitzern hängen ist es für sie sehr hart, mit Nichtachtung und Ignoranz bestraft zu werden.

Sie ist darum auch absolut nicht geeignet in Haushalten zu leben, in denen sie viel allein sein muss. Mit der richtigen Sozialisierung und Erziehung wird sie ein freundlicher Hund der auch gut mit Kindern umgehen kann. Besuch wird sie akzeptieren, solange sie von dem Besitzer das Zeichen bekommt, dass alles ok ist.

Anderen Hunden gegenüber wird sie zwar freundlich aber dominant auftreten.

Der Bewegungsdrang liegt im mittleren Bereich und die Bordeauxdogge begnügt sich auch mit einem normalen Spaziergang und ab und an tobe und Spielstunden.

Sie ist definitiv kein Anfänger Hund und sollte in Hundeerfahrene (besser Molossererfahrene) Hände, die wissen wie man mit den sensiblen sanften Riesen umzugehen hat.

Leider gilt sie in vielen Bundesländern als Kampfhund und unterliegt auch den vorgegebenen Verordnungen. Kampfhund?? Dies passt zu diesem freundlichen Hund eigentlich nicht! Sie läuft eher die Gefahr missverstanden zu werden.

Fazit:

Die Bordeauxdogge ist ein liebenswerter, eigenwilliger sanfter Riese, der eine ruhige und angenehme Art besitzt. In den richtigen Händen, mit Liebe, Konsequenz und Verstand wird aus Ihr ein treuer, ruhiger und freundlicher Begleit- und Familienhund. Der mit einem und vor allem für seine Familie durchs Feuer geht.
Ein Hund der mit relativ geringer Fellpflege zufrieden ist, jedoch gern und viel sabbert. Man sollte also nicht zu empfindlich sein und den ein oder anderen Schlonzfaden verzeihen können.
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Re: Dogue de Bordeaux

Beitragvon Sophia » 25. Jan 2012, 13:32

wie schon gesagt, ein super text,
sehr ansprechend.
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