Der Stafffordshire Bullterrier

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Der Stafffordshire Bullterrier

Beitragvon Monsterbande » 25. Jan 2012, 14:26

Die Lüge einer Hunderasse.


Der Staffordshire Bullterrier tauchte das erste mal vor ca. 250 Jahren in England auf.
Man sagt, es das diese Hunde dir Vorfahren des heutigen Staffordshire Bullterriers waren.
Sie sahen dem heutigem Staff sehr ähnlich.Sie waren klein und bullig und wurden von den Bergleuten des "Black Country" (Mittelengland um Birmingham und der Grafschaft Staffordshire) gehalten und gezüchtet.

Sie lebten mit ihren Herren in den Arbeitssiedlungen und durften dem entsprechend nicht gross sein.Bei einer Grösse von 35,5 - 40,5 cm und einer Gewichtsklasse von 11-17 kg war er klein und wendig.Seine Aufgabe bestand dadrin, die Ratten zu töten.Man bezeichnete es als Blutigen Sport.

Die Bergleute setzen diesen Blutigen Sport anderweitig um.
Ab ca. 1810 begannen die blutigen bis tötlichen Hundekämpfe.
Dem entsprechend trägt der Staffordshire Bullterrier die Bezeichnung "Kampfhund" bereits schon viel länger.


1835 stellte England ein Verbot gegen Hundekämpfe aus und richtete das Augenmerk wieder auf die Zucht.
Der Zuchablauf konzentrierte sich auf die Stärken und auf die Familienfreundlichkeit.

Erst 1935 galt der Staffordshire Bullterrier als anerkannte Hunderasse.
Er zeichnete sich durch unbeugsamen Mut und Hartnäckigkeit aus.Ebenfalls zählten zu seinen stärken, seine hohe Intilligenz, seine liebevoller Art Mitmenschen und besonders Kindern gegenüber, tapferkeit, furchlosigkeit und seiner absoluten zuverlässigkeit.

In Großbritannien ist der Staffordshire Bullterrier als Familienhund und „Babysitterdog“ sehr beliebt. Neben der Verwendung als Begleit- und Familienhund werden Staffordshire Bullterrier erfolgreich als Rettungshunde eingesetzt.


Heute sagt man dem Staffordshire Bullterrier nach, er sei mehr als nur Gefährlich und die Haltung dieser Hunde ist in vielen Bundesländern verboten oder streng eingeschränkt.

Jedoch wird man auch bei dieser Hunderasse nicht Rassegrecht aufgeklärt.

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Ich für meinen Teil hatte bis vor einem Jahr selber vorurteile dieser Rasse gegenüber.
2009 lernte ich dann einen 14 Jahre alten Staffordshire Bullterrier kennen.Er verzauberte mich.Liebevoll, sehr zärtlich, frech und belustigend.
Ich hasste mich selber, wie ich diese Hunde so viele Jahre so verurteilen konnte.

In den richtigen Händen ist dieser Hund mit sicherheit ein wasch echtes Familienmitglied und sollte auch als Familienmitglied und nicht als Kampfhund angesehen werden.
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