Der Rottweiler

Rassebeschreibungen, spezielle Rassefragen, Aufklärungen und vieles mehr. Bild

Der Rottweiler

Beitragvon Monsterbande » 25. Jan 2012, 14:27

Eine Rasse die um Ihr Leben kämpfen muss.



Im 19 Jahrhundert tauchte der Rottweiler das erste mal auffällig im Umkreis der Stadt Rottweil auf.
Zu dieser Zeit drehte sich in Rottweil der Markt hauptsächlich um den Viehhandel.

Der Rottweiler zeichnete sich bereits Jahrzehnte zuvor durch sein können, Vieh zu treiben aus.
Jedoch stellte man Jahre später fest, das die Gedult die der Rottweiler mit sich trägt, unpassend dem Grossvieh entgegen tritt.
Er biss beim treiben dem ungeduldigem Vieh in die Hacken und tötete auch einiges am Viehbestand.

Früh erkannte man, das der Rottweiler eben nicht zum Viehtreiben geeignet war.
Da der Viehmarkt derzeit einen hohen stand im Umkreis der Stadt Rottweil trug, setzte man den Rottweiler anderweitig ein.
Durch seinen kräftigen, muskolösen Körperbau und seinen starken Knochen, zog er die Karren des Metzgers, die beladen mit Fleisch waren.

Hier zeichnete der Rottweiler sich durch Ausdauer und können aus.
Damals bezeichnete man ihn auch als "Metzgerhund".
Im laufe der Zeit fand der Rottweiler einen gebrauchten, festen Platz in der Stadt Rottweil und erhielt dort im Mittelalter auch seinen Namen.

In der Stadt Rottweil war der Rottweiler mehr als gängig.
Dort besass er seinen festen Platz und fand immer Arbeit, die ihn Körperlich auslastete.

Im laufe der Zeit fand die Technik den Weg in die Menschheit. Der Rottweiler verlor seine Tätigkeiten und diente somit nicht mehr als Gebrauchshund und geriet in vergessenheit.
Erst im 20 Jahrhundert fand der Rottweiler seinen Weg zurück.

Optisch zeichnet sich der Rottweiler durch kurzes schwarzes Fell mit leichter Unterwolle aus.An Brust, Augenbrauen, Maul, Backen, unter der Schwanzwurzel und an den Beinen zeichnet er sich durch rotbraunen Brand aus.

Er hat einen starken, kurzen Kopf und einen kräftigen, muskulösen Körperbau.
Sein Wesen zeichnet sich durch seine freundliche, friedliche, kinderliebe, anhängliche Art und seinem drang der gehorsamenkeit, führigkeit und arbeitsfreudigkeit aus.Sein Auftreten ist selbstsicher, wesensfest und unerschrocken.

Der Rottweiler tritt mit einer grossen Aufmerksamkeit seiner Umwelt gegenüber auf.

Der FCI ( Fédération Cynologique Internationale ) bezeichnete den Rottweiler als "Familienhund".
Dieses wurde oft falsch verstanden und der Rottweiler wurde in ein voll kommen falsches Licht gestellt. Es hiess er sei Familientauglich.
Familien schafften sich einen Rottweiler an, da er sehr wachsam ist und nutzten ihn als Wach - und Familienhund.
Das der Rottweiler ein Arbeitshund ist und eine führende, starke Hand als Halter benötigt, geriet in Vergessenheit.

Sein können in der Arbeitswelt stellte sich im laufe der Jahre immer mehr ein.
Die Polizei und die Bundeswehr nutzen dieses starke Wesen und bildeten die Hunde aus.

Jedoch verblieben die Rottweiler in den Familien ihrem Schicksaal.
Sie verrotteten im Alltag. Über die Jahre hinaus entstanden immer mehr Wesensveränderungen durch falsche Haltung.
Als ob dieses nicht schon schlimm genug wäre, wurde der Rottweiler in seinem Charakter weiter gezüchtet.Weiter wurden mit Hunden gezüchtet, die sehr wachsam und arbeitswillig waren. Dieses wiedersprach sich und der erste Rottweiler biss die Hand die ihn fütterte.

Über die Jahre hinaus, verlor der Mensch das Ruder.
Die Hunde fühlten sich in vergessenheit geraten und machten sich über unerwünschtes Verhalten bemerkbar.
Bei einer Grösse von 56 - 68 cm, je nach Rüde oder Hündin und einem stolzem Gewicht von 42 - 50 kg waren die Angriffe des Rottweilers nicht zu unterschätzen.

Ebenfalls ein Problem, das der Rottweiler mit sich trägt, ist sein Gebiss.
Als er noch zum Viehtreiben eingesetzt wurde, musste er das Vieh ebenfalls vor Wölfen und anderen Gefahren beschützen.
Sein Kiefer ist so ausgelegt, das er seinen Unterkiefer aushängen und einschnallen lassen kann.Schmerzfrei schafft er es, so einen festen, gezielten - wenn richtig anliegendem Biss tötlich ausgehen zu lassen.

Dieses Gebiss wurde dem Rottweiler zum handycap.
Da in diesem Zeitablauf ebenfalls auch der Schäferhund stark vernachlässigt wurde und ebenfalls auffällig wurde, galten beide als "Beissfreundige Hunderassen".

Vergessen ging - warum solche Hunde ein falsches Wesen auferlegten.
Den Hunden jedoch wurde die Schuld zu geschoben.

Um so mehr sich die Angst dem Rottweiler gegenüber behauptete, um so mehr machten sich einige dieses zu nutzen.
Ebenfalls erfreute es einige Halter, das er als beissfreudig ausgelegt wurde.

Dem entsprechend wurden Rottweiler ( hier hauptsächlich die Rüden ) zu Hundekämpfen ( wie einige weitere Hunderassen ebenfalls ) eingesetzt.
Jedoch entwickelten auch wir Menschen uns weiter. Wir unterteilten uns selber in verschiedene Bereiche.
Man bezeichnet sich selbst als Punk, Nazi, Gothic etc. Das Erscheinungsbild einer so kräftigen, bereits auffälligen Rasse erzielte die gewünschte furcht vor der Rasse und seinem Halter.
Jedoch bemühten auch diese Hundehalter sich wenig drum, dem Hund gerecht zu werden.Folgte der Rottweiler nicht wie gewünscht, zog man hier die Hand vor dem Hund.Sie wurden geschlagen, trugen Stachelwürger und setzten sich irgendwann zu wehr.

Einige sogenannte Hundetrainer durchbrachen den Sinn einer vernünftigen Erziehung und erzogen die Rassen voller Gewalt und disziplien.
Das der Rottweiler aber ein Hund ist, der seinem Menschen nah sein möchte, ihn lieben und schützen möchte, geriet in völlige Vergessenheit.

Ausgelegt als Kampfhund wurde er in Zwinger gesperrt und mussten sich ihr Fressen erkämpfen.
Sie wurden von der Menschenfreundlichen Umgebung, Kindern, anderen Hunden und Vieh fern gehalten.
Sie verlernten die Arbeit, lernten rohe Gewalt kennen und wurden scharf gemacht.
Das Wesen des Rottweilers und sein Charakter drohten zu versinken.Von Kinderfreundlichkeit war bald nichts mehr zu sehen, nachdem ein Rottweiler nach dem anderen aus falscher Haltung und dem vernachlässigen der Eigenschaften, Kinder bissen.Schwer Verletzt wurden Kinder in Krankenhäuser eingeliefert und verloren oft dabei ihr Leben.

Ebenfalls wurden ältere Menschen angegriffen.Auch hier mussten viele Ihr Leben bei lassen.
Als Untier, Bestie und Kampfmaschine wurde er eingeschläfert und mit bösen und hassenden Blicken gemieden.

Das der Rottweiler aber keine Schuld trägt, ist den wenigsten Bewusst.
Der Rottweiler ist sehr Kinder und Menschenfreundlich. Entzieht man ihm die Anwesenheit von Kindern und Menschen, verlernt er die freundlichkeit und vergisst den Umgang mit diesen Menschen richtig zu verstehen und um zu setzen.

In den Medien wird er mehr als in ein schlechtes Bild gestellt.
Genauer betrachtet, sollte man jedoch die Entwicklung des Rottweilers im Augenschein behalten.
Der Mensch machte aus dem Rottweiler das, was er heute ist - es damals aber nicht war.

Setzt man sich genauer mit dieser wundervollen Rasse auseinander, informiert sich genau über die Haltung, Erziehung und dem Wesen, wird man fest stellen, welche Liebe die Hunde mit bringen und welchen Willen sie mit sich tragen, ein treuer Partner zu sein.

Wichtig ist, das man als Halter immer dem Hund gerecht wird und seine Erziehung sich auf Konsequenz und Charakterstärke bezieht.
Rottweiler Halter behaupten sogar, das Zauberwort für die Haltung und Erziehung eines Rottweilers sei die Liebe.

Die Angehörigen der verstorbenen oder schwer Verletzten Mitmenschen sahen das aber anders.Sie verurteilen die Hunde.
Sie seien bösswillig, gefährlich und man sollte sie abschaffen, erschiessen und ausrotten.

Mit Sicherheit fühlen wir um den Verlust der Familienangehörigen - jedoch sollte man nicht den Rottweiler, sondern seinen Halter an den Pranger stellen.
Schliesslich erzog er den Hund und ist für das Handeln und Denken seines Hundes verantwortlich.

Verunstaltet und ungerecht behandelt lies man ein rotes Tuch über den Rottweiler fallen.
Das er keine Schuld trägt und einfach nicht verstanden wird, bleibt denen fern, die ihre Bildung aus der Bild haben.

Geliebt von denen, die sie Verstehen und gehasst von denen, die kein festes Meinungbild mit sich tragen, verbleibt er in dem Bild - des Kampfhundes und muss weiter um das überleben seiner Rasse kämpfen.

Bild

Als Rottweiler Liebhaber, kann ich für mich selber sagen, was für wundervolle Hunde das sind. Aber auch als Liebhaber kann ich nicht abstreiten, das sie in falschen Händen eine Gefahr sind.

Ebenfalls kann ich sagen, das mir die Hunde nicht grundlos so am Herzen liegen. Betrachte ich den Rottweiler, seh seine liebevolle Art und lese meine eigene verfassung zum Rottweiler - erscheint mir die Rasse in Gefahr, welches mich zu Tränen rührt.

Würde man sich die mühe machen, diese Hunde kennen zu lernen, sie zu verstehen und zu erkennen, welch unheil über sie gesprochen wird, wird man im laufe der Zeit sich selber für sein unnützes Denken hassen.

Fraglich bleibt, ob man das engstirnige Denken und Lästern mit dem Nachbarn vermissen möchte, oder dem Rottweiler ein gehilfe sein möchte - um sein überleben zu sichern.
Standing In The Hall Of Fame - And The World's Gonna Know Your Name
Cause You Burn With The Brightest Flame - And The World's Gonna Know Your Name
And You'll Be On The Walls Of The Hall Of Fame
Rudelchef
Rudelchef
 
Beiträge: 1885
Registriert: 01.2012
Wohnort: Wolfsburg
Geschlecht: weiblich

Zurück zu "Hundeatlas"

 
cron