Der Bullmastiff

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Der Bullmastiff

Beitragvon Monsterbande » 25. Jan 2012, 14:25

Der Bullmastiff ist seid dem 19 Jahrhundert in England verbreitet und eine noch recht junge Hunderasse.
Die Rasse enstand durch eine Kreuzung zwischen dem Old Mastiff und der Old Englisch Bulldogge und wurde als Schutzhund für Wildhüter eingesetzt.


Wildhüter brauchten Schutz gegen Wilderer und setzten zunächst Jagdhunde ein. Jedoch waren die Jagdhunde ungeeignet das sie die Wilderer lebensgefährlich verletzten oder tötlich zerrissen.
Man brauchte also eine Hunderasse die gross und kräftig war, leise und furchtlos aber sehr kontrolliert vorging um die Wilderer unversehrt zu stellen.

Die Kreuzung zwischen 60% Old Mastiff und 40% Old Englisch Bulldogge ergab einen geeigneten Hund.Durch die spätere einzüchtung vom Bloodhound konnte man den hohen Geruchssinn und die Fährtentauglichkeit mit in den Mastiff einzüchten.

Durch fortwährende Zuchtauslese während der gefährlichen, nächtlichen Einsätze wurde ein vorzüglicher Schutzhund geschaffen, der zunächst häufig als „Gamekeeper's Nightdog“ bezeichnet wurde.

Am 24. Dezember 1924 wurde diese neue Rasse mit dem Namen „Bullmastiff“ vom englischen Kennel-Club als eigenständige Hunderasse anerkannt


Mit einer Widerristhöhe von 63,5-68,5 cm ( Rüden ) und 61-66 cm ( Hündinin ) ist der Mastiff in der grösse recht beeindruckend, wenn man eine Gewichtsklasse von 41 - 59 Kg mit zu rechnet.

Im 20. Jahrhundert boten sich für den Bullmastiff keine wesentlichen Aufgaben bei der Bekämpfung von Wilddiebstahl mehr, jedoch entdeckte man seine Fähigkeiten in anderen Bereichen. Seine psychologische Wirkung auf eventuelle Gegner, aber auch seine Spürhundfähigkeiten qualifizieren ihn zu einem sehr universell einsetzbaren Diensthund bei diversen Behörden (beispielsweise der britischen und amerikanischen Polizei) weltweit.

Außerdem avancierte er zu einem geschätzten Familienhund, der sein „Rudel“ zuverlässig gegen jede Bedrohung schützt und gut mit Kindern umgehen kann.

Von einer Schutzhund-Ausbildung dieser Rasse wird im allgemeinen abgeraten, da seine hohe Reizschwelle in der Schutzhund-Ausbildung hinderlich wirkt und er von seiner Rassegeschichte her über einen sehr guten Schutztrieb verfügt.

Er ist treu und anhänglich und zeigt sich besonders sanft und nachgiebig im Umgang mit Kindern. Als geborener Wachhund übernehmen sie diese Rolle instinktiv und verteidigen ihre Familie. Diese Rasse verfügt über ein äußerst ausgeprägtes Gehör und einen erstklassigen Geruchssinn.

Seine Nervenstärke, enorme Selbstkontrolle und Gelassenheit sind sprichwörtlich, sie waren wesentliche Kriterien bei der Entstehung der Rasse. Dadurch ist er natürlich nicht so präzise gehorsam, wie man es bspw. vom Schäferhund oder einigen Jagdhundrassen kennt, bisweilen sogar etwas stur. In der Praxis ist dies gut durch eine Abstufung der Intensität von Befehlen auszugleichen.

Aus einer Nichtigkeit wurde der Bullmastiff mit auf die Hunderasseliste gesetzt.
Genauer betrachtet steht er nur wegen seinem Optischem Auftreten auf der Hundeverordnung mit drauf.
Der Bullmastiff ist kein beisser, er ist kein kläffer und liebevoll zu Kindern und Menschen - Teilweise sogar eher Vorsichtig und Ängstlich, als das er jemanden Verletzen würde.

Seine grosse Leidenschaft seiner Familie gegenüber lässt diese Hunde vielleicht verunsichernt wirken.
Das Auftreten ist massig und gross und die typische schwarze Maske eher einschüchternt. Um seine Familie zu schützen, würde der Bullmastiff sehr weit gehen.
Allerdings sind seine Drohgeberden eher nur heisse Luft.Der Bullmastiff ist dem entsprechend überhaupt nicht für die Schutzhundprüfung geeignet.

Das gewollte zubeissen eines sogenannten Feindes wiederspricht seinem Ursprung und führt die Hunde eher zur verwirrung als das sie aus unverstandenheit willkührlich zu beissen würden.
Oft neigen die Hund dazu sich einfach hin zu legen, wenn sie selber Gewalt oder agressionen ausüben sollen.

Trotz dieser masse an Hund, steckt innerlich eher ein liebevoller, folgsamer Hund.
Offen und ehrlich zeigt er unsicherheit und ängstlichkeit.

Grudlos stehen also diese liebevollen Hunde auf einer zu brei getretenen Liste.


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Aus eigener Erfahrung kann ich selber sagen, das die Rassebeschreibung mehr als nur zutreffend ist.

Ebenfalls weiss ich, das diese Hunde am Maulkorbzwang seelisch kaputt gehen und der Leinenzwang für diese Hunde ein qual ist.

Man könnte fast meinen, als seinen die Bullmastiffs die Psychologen unter den Hunden. Mit einer deutlichen Körpersprache und deutlichen Blicken zeigt der Bullmastiff unwohlsein, trauer und schmerz.

Sie zerbrechen förmlich an der Liste.
In meinen Augen stehen diese Hunde absolut nichtig auf der Liste.
Ich habe mein Leben nich nie einen Bullmastiff knurren oder Zähne fletschend gesehen und ich habe bis lang auch noch nichts davon gehört, das die Hunde zu gebissen hätten.

Unverständlich und Grundlos werden sie als Kampfhund betitelt und gemieden.
In meinen Augen eine frechheit.
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