Border Collie

Rassebeschreibungen, spezielle Rassefragen, Aufklärungen und vieles mehr. Bild

Border Collie

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 12:43

So Sophia, dann fangen wir mal an.


Ich Zitier Dich mal aus dem anderen Thread

du musst einfach nur verstehen wie sie ticken.

gib ihnen ganz klare angaben, damit fragen bei ihm wie
"hier sitz, einen cm nach links? ODER nach rechts?? oder noch ein stück vor? sitze ich wirklich perfekt???? gar nicht erst aufkommen.

du machst einfach: ran an mein linkes bei und fertig



Das gilt nicht allein für den Border Collie.
genau das gleiche sage ich auch über den Schäferhund und jeden x-beliebigen anderen Hund, den ich auf der Strasse sehe.Pups egal ob Chihuahua, Dackel, Dogge, Pudel - es funktioniert bei jeder Rasse, bei jedem Hund gleich.

Das hat nix damit zutun, das man diese bedeutung speziell dem Border anpassen könnte.
Dazu finde ich, hast Du die Äusserung von einem Halter eines Border Collies - sprich Du kannst es aus eigener Erfahrung selbst nicht sagen ( was ja nicht schlimm ist ) aber, um was es mir geht.

Wenn Du jetzt einen Schäferhund haben möchtest und ich zu Dir sage "lerne sein denken zu verstehen und wie er unterwegs ist" - meinst Du wirklich, das dies alles war, was zu der Rasse selbst gehört?

Für Menschen, die sich viel mit ein und der selben Rasse beschäftigen und auch viel Erfahrung mit bringen, ist die Haltung einer solchen Rasse, wie das Wäschewachsen von gestern.
Sie selbst sehen den schwierigen Grad der Rasse nicht mehr. Ebenfalls ist ein Arbeitshund der an seinen ursprung zurück geführt wird, nicht mit dem selben Arbeitshund zu vergleichen, der nr einen "ersatz" bekommt.

Dann um noch mals die Haltung dieser Rasse an zu sprechen.
Ich habe nie gesagt ein Border sei schwer zu erziehen. Keines wegs, sie sind so schlau, das sie sehr schnell lernen und verstehen.
Die schwierigkeit befindet sich jedoch in der eigenart der Rasse.

Sie haben etwas gelernt, verstanden und setzen um. Jedoch setzen sie dabei auch ihren eigenen Kopf mit ein.


Mal als Beispiel, welches mir damals deutlich gemacht wurde und ebenfalls damals bei uns eintraff.

Stell Dir vor, wir haben 3 Hunde. Einen Border Collie, einen Golden Retriever und einen Jack Russel.
Alles ursprüngliche Arbeitshunde.

Nun stellen wir ein Körbchen in einen Flur, setzten dort als erstes den Golden Retriever rein, lassen ihn dort bleiben.
Dann lassen wir ein 3 Jahre altes Kind 3 mal an diesem Körbchen, in dem sich der Golden Retriever befindet, vorbei laufen.

Beim ersten mal wird er wedeln und sich freuen.
Beim zweiten mal wird er wedeln, sich freuen und verdutzt hinterher schauen.
Beim dritten mal wird er wedeln, sich freuen, aufstehen und hinterher schauen.

Es stört ihn keines wegs, dass das Kind mehrfach an ihm vorbei rannte.Der würde noch weitere 5 Runden zuschauen.

Nun setzen wir den Jack Russel da rein.
Lassen das Kind wieder 3 mal am Körbchen vorbei laufen.

Beim erstenmal passiert nix, er schaut nur
Beim zweiten mal steht er auf, brummt wenn gegeben vor sich hin.
Beim dritten mal rennt er hinterher - je nach dem bellend, aber freudig dabei.

Warum? Sein ursprüngliche Arbeit liegt im Jagen. Er ist es gewohnt hinterher zu laufen und nicht zu verteidigen.

Jetzt kommt der Border Collie ins Spiel.
Wieder lassen wir das Kind 3 mal an diesem Korb vorbei laufen.

Bereits beim erstenmal zeigt der Border ein zeichen von unzufriedenheit. Die kann sich Hund abhängig unterschiedlich äussern. Ob das mit dem Kopf ins Körbchen versinken, brummen, böses schauen.

Beim zweiten mal knurrt der Border schon.

Zum dritten mal vorbei laufen kommt das Kind erst gar nicht, weil der Border da bereits zu gepackt hat.

Das hat nichts damit zutun, das der Golden Retriever ein "Familienhund" sei, der Jack Russel ein toller Spielkumpel ist und der Border gefährlich sei.
Keines wegs.

Das hat was mit dem Ruheradius und der Reitzschwelle des Hundes zutun.
Ein Border Collie schaltet im gegensatz zb zu einem Schäferhund zu hause ab. Arbeit ist getan, er will seine Ruhe haben.
Beim Golden Retriever hat das was damit zutun, das seine ursprungsaufgabe keine genau Gewalt fordert.
Sein Ruheraduis ist weit aus kleiner und genauso auch seine Reitzschwelle grösser.

Genau das, passierte bei uns damals und wir wussten es nicht.
Genauso wie wir es damals nicht wussten, wusste es der Hund nicht besser.

Der Hund lag auf seinem Platz, ich am putzen in der Küche.
Will an dem Platz des Hundes vorbei und wurde bereits nach einem Schritt am Platz vorbei gestoppt, weil er mir in die Wade biss.

Beim nächsten mal packte er mir bereits in die Hand und beim dritten mal in den Unterarm.
Ja die Erfahrung war mehr als schmerzlich und ja ich wusste es nicht besser. Aber nachdem ich es wusste und wir den Platz des Hundes änderten, hatte er nie wieder in solchen Situationen zu gepackt.

Das bedeutet, er lag nicht mehr bei uns, sondern alleine im Flur. Noch lieber war es ihm, wenn sogar die Flurtür zu war.

Und jetzt geh ich zu Arne, sag ich will eine Fusballmanschaft Kinder, will dann einen Border Collie haben und weiss das aber nicht.
Was glaubst Du, was passiert - nur weil ich eine Familie habe und die Leidenschaft zu Border Collie?
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Re: Border Collie

Beitragvon Sophia » 28. Jan 2012, 12:46

Admin hat geschrieben:So Sophia, dann fangen wir mal an.

gerne doch ;)

Ich Zitier Dich mal aus dem anderen Thread

du musst einfach nur verstehen wie sie ticken.

gib ihnen ganz klare angaben, damit fragen bei ihm wie
"hier sitz, einen cm nach links? ODER nach rechts?? oder noch ein stück vor? sitze ich wirklich perfekt???? gar nicht erst aufkommen.

du machst einfach: ran an mein linkes bei und fertig



Das gilt nicht allein für den Border Collie.
genau das gleiche sage ich auch über den Schäferhund und jeden x-beliebigen anderen Hund, den ich auf der Strasse sehe.Pups egal ob Chihuahua, Dackel, Dogge, Pudel - es funktioniert bei jeder Rasse, bei jedem Hund gleich.

Das hat nix damit zutun, das man diese bedeutung speziell dem Border anpassen könnte.
Dazu finde ich, hast Du die Äusserung von einem Halter eines Border Collies - sprich Du kannst es aus eigener Erfahrung selbst nicht sagen ( was ja nicht schlimm ist ) aber, um was es mir geht.

Wenn Du jetzt einen Schäferhund haben möchtest und ich zu Dir sage "lerne sein denken zu verstehen und wie er unterwegs ist" - meinst Du wirklich, das dies alles war, was zu der Rasse selbst gehört?

mit sicherheit nicht
Für Menschen, die sich viel mit ein und der selben Rasse beschäftigen und auch viel Erfahrung mit bringen, ist die Haltung einer solchen Rasse, wie das Wäschewachsen von gestern



Für Menschen, die sich viel mit ein und der selben Rasse beschäftigen und auch viel Erfahrung mit bringen, ist die Haltung einer solchen Rasse, wie das Wäschewachsen von gestern.
Sie selbst sehen den schwierigen Grad der Rasse nicht mehr. Ebenfalls ist ein Arbeitshund der an seinen ursprung zurück geführt wird, nicht mit dem selben Arbeitshund zu vergleichen, der nr einen "ersatz" bekommt.


das sehe ich nun anders, du kannst dir auf verschiedenen züchterseiten anschauen, dass es eben nicht wie wäsche waschen von gestern ist.

Dann um noch mals die Haltung dieser Rasse an zu sprechen.
Ich habe nie gesagt ein Border sei schwer zu erziehen. Keines wegs, sie sind so schlau, das sie sehr schnell lernen und verstehen.
Die schwierigkeit befindet sich jedoch in der eigenart der Rasse.

Sie haben etwas gelernt, verstanden und setzen um. Jedoch setzen sie dabei auch ihren eigenen Kopf mit ein.

das meinte ich auch


Mal als Beispiel, welches mir damals deutlich gemacht wurde und ebenfalls damals bei uns eintraff.

Stell Dir vor, wir haben 3 Hunde. Einen Border Collie, einen Golden Retriever und einen Jack Russel.
Alles ursprüngliche Arbeitshunde.

Nun stellen wir ein Körbchen in einen Flur, setzten dort als erstes den Golden Retriever rein, lassen ihn dort bleiben.
Dann lassen wir ein 3 Jahre altes Kind 3 mal an diesem Körbchen, in dem sich der Golden Retriever befindet, vorbei laufen.

Beim ersten mal wird er wedeln und sich freuen.
Beim zweiten mal wird er wedeln, sich freuen und verdutzt hinterher schauen.
Beim dritten mal wird er wedeln, sich freuen, aufstehen und hinterher schauen.

Es stört ihn keines wegs, dass das Kind mehrfach an ihm vorbei rannte.Der würde noch weitere 5 Runden zuschauen.


das kommt auf jeden goldie selbst an, dass kannst du nicht pauschal sagen


Nun setzen wir den Jack Russel da rein.
Lassen das Kind wieder 3 mal am Körbchen vorbei laufen.

Beim erstenmal passiert nix, er schaut nur
Beim zweiten mal steht er auf, brummt wenn gegeben vor sich hin.
Beim dritten mal rennt er hinterher - je nach dem bellend, aber freudig dabei.

Warum? Sein ursprüngliche Arbeit liegt im Jagen. Er ist es gewohnt hinterher zu laufen und nicht zu verteidigen.

Jetzt kommt der Border Collie ins Spiel.
Wieder lassen wir das Kind 3 mal an diesem Korb vorbei laufen.

Bereits beim erstenmal zeigt der Border ein zeichen von unzufriedenheit. Die kann sich Hund abhängig unterschiedlich äussern. Ob das mit dem Kopf ins Körbchen versinken, brummen, böses schauen.

Beim zweiten mal knurrt der Border schon.

Zum dritten mal vorbei laufen kommt das Kind erst gar nicht, weil der Border da bereits zu gepackt hat.


so genau würde ich es jetzt nicht sagen. meiner erinnerung nach ist der border ein hütehund ist. Verwendung :Lange wurde der Border Collie fast ausschließlich als Hütehund für Schafe auf den Britischen Inseln gehalten. Durch das rasche Ansteigen der Popularität des Agility-Sports in England und Europa wurde diese Rasse auch abseits von Farmen immer beliebter; Quelle: Wikipedia


Das hat nichts damit zutun, das der Golden Retriever ein "Familienhund" sei, der Jack Russel ein toller Spielkumpel ist und der Border gefährlich sei.
Keines wegs.

Das hat was mit dem Ruheradius und der Reitzschwelle des Hundes zutun.
Ein Border Collie schaltet im gegensatz zb zu einem Schäferhund zu hause ab. Arbeit ist getan, er will seine Ruhe haben.
Beim Golden Retriever hat das was damit zutun, das seine ursprungsaufgabe keine genau Gewalt fordert.
Sein Ruheraduis ist weit aus kleiner und genauso auch seine Reitzschwelle grösser.



was meinst du warum golden retriever auch einen wesenstest machen müssen? die beisstatistik?

Genau das, passierte bei uns damals und wir wussten es nicht.
Genauso wie wir es damals nicht wussten, wusste es der Hund nicht besser.

Der Hund lag auf seinem Platz, ich am putzen in der Küche.
Will an dem Platz des Hundes vorbei und wurde bereits nach einem Schritt am Platz vorbei gestoppt, weil er mir in die Wade biss.

Beim nächsten mal packte er mir bereits in die Hand und beim dritten mal in den Unterarm.
Ja die Erfahrung war mehr als schmerzlich und ja ich wusste es nicht besser. Aber nachdem ich es wusste und wir den Platz des Hundes änderten, hatte er nie wieder in solchen Situationen zu gepackt.

Das bedeutet, er lag nicht mehr bei uns, sondern alleine im Flur. Noch lieber war es ihm, wenn sogar die Flurtür zu war.

Und jetzt geh ich zu Arne, sag ich will eine Fusballmanschaft Kinder, will dann einen Border Collie haben und weiss das aber nicht.
Was glaubst Du, was passiert - nur weil ich eine Familie habe und die Leidenschaft zu Border Collie?



ich denke dass kann man unter einen hut bekommen, aber nur mit dem wissen. wenn du eine leidenschaft zum border hast und dich bei genügend leuten informiert hast, wüsstest du schon mehr.
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Re: Border Collie

Beitragvon Beno » 28. Jan 2012, 12:48

In eure diskusion an sich, kann ich mich nicht einklinken da ich einige Border kenne aber keinen richtig gut um mir da ein eigenes Urteil zu bilden....
Aber was ganz anderes zum thema Border Collie kann ich euch zeigen.... s o sieht das mit den Bordern mittlerweile in Irland aus:
(Zitat von einer Border Collie Rettungs Seite aus Irland):


24.980 ehemalige Familien- und Haushunde sind in Irland allein im Jahr 2000 von öffentlicher Stelle eingeschläfert worden.

**** Border Collie ***** wurde im Herbst 2000 ins Leben gerufen, um heimatlos gewordenen irischen Collies eine neue Zukunft auf dem europäischen Kontinent zu ermöglichen.

Die Hunde, die sich trotz sinkender Nachfrage unkontrolliert vermehren, haben in Irland einen schlechten Ruf, angeblich taugen sie nicht zur Haltung als Haushund. Während der Rest der hundeliebenden Welt vom Charakter der Tiere und vor allem ihrer in der Regel schnellen Auffassungsgabe fasziniert ist, gelten die schlauen Collies in Irland als Hunde, die schnell ausser Kontrolle geraten und nicht trainierbar seien.

Kurz: "Nobody needs them – everybody breeds them“ Zu deutsch Keiner Braucht sie- aber jeder Züchtet sie.

Die irischen Vermittlungshunde der **** Border Collie **** Ireland werden nach dem Aufnehmen zunächst nach ihren Persönlichkeiten und Kriterien der Vermittelbarkeit beurteilt, veterinärmedizinisch betreut, geimpft, parasitenbehandelt, gechippt, die Erwachsenen kastriert und zu ihren Familien nach Deutschland gebracht, an die sie im Vorfeld der Reise vermittelt worden sind.

Während natürlich dem Grundsatz „kein Hund für Jedermann“ gefolgt wird, der für jeden beliebigen Hund gleichwelcher Rassezugehörigkeit gilt, ist Schwerpunkt der Vermittlungsarbeit nicht, soviele Hunde wie möglich zu vermitteln, um Platz für die schier endlose Zahl nachrückender Notfälle zu machen, sondern die möglichst ideale Familie für einen bestimmten Hund zu finden. Nicht jeder Hund passt in jede neue Umgebung – aber auf jeden Topf findet sich irgendwann der richtige Deckel.


Die Iren kenen diese RAsse gut! Und auch wenns ne Sauerei ist die deeshalb so zu behandeln so haben die Iren doch die gleiche Meinung wie Alex: Ein Border ist kein Haushund (so die These)... Und auch wenn ich mich dagegen verwehre die Iren in dem FAll in Schutz zu nehmen: Es gibt da wirklich viele Border Collies und die haben definitiv einen solchen Ruf nicht einfach so...
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Re: Border Collie

Beitragvon Sophia » 28. Jan 2012, 12:48

das ist mit sicherheit so,
aber viele von denen sind denke ich mal hinterhochzuchten ohne gescheite sozialation ect.

für mich ist der collie mit sicherheit kein hund für jedermann.
mit sicherheit nicht.

allerdings kann man leider schnell über sein aussehen oder über den film mit lassie stolpern.

und leider zu viele gehen sich einen kaufen, ohne sich richtig informiert zu haben.
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Re: Border Collie

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 12:49

Das dachte ich mir schon.
Mit dem Beispiel mit dem Körbchen habe ich nicht ALLE Golden Retriever gemeint. Lies bitte genauer Sophia ich habe geschrieben, das wir 3 Hunde nehmen, einen Border Collie, EINEN Golden Retriever und einen Jack Russel.


Und das, was Jessi geschrieben hat, kann ich ebenfalls nur unterstützen.
Bei uns war es genauso. Nachdem ich mit meinem Border Collie beim Spaziergang so einander geknallt bin, das eine gewisse Grenze erreicht war und er wieder zupackte, flog er in den Stall und Garten.

2 Wochen nachdem er ledigtlich "Hofhund" war und keinen Kontakt mehr zu meinem kleinen Bruder oder seinen Freunden hatte, änderte sich dieser Hund.

Es sind keine Haus bzw Familienhunde und ich sage das nicht, weil ich die Rasse nicht mag.
Ich find die sehr schön, sonst hät ich mir meinen damals ja nicht geholt - aber ich habe mich damals nicht aus Büchern oder sonst was schlau gelesen, ich bin zu erfahrenen Haltern dieser Rasse gegangen.
Nicht grundlos - und immer wieder, jeder sagte mir, das es ein fehler war, den Hund soweit in die Familie zu intigrieren.

Der Border Collie gehört noch zu eines der wenigen Rassen, die noch verschärft ihrem Ursprung nach kommen.

Und ich muss Dir das so sagen wie es ist Sophia, im enteffekt lässt Du Dich von der gleichen masche verleiten, warum auch der Golden Retriever heute ein nicht mehr all zu belieber, angesehener Arbeitshund ist.

Auf der einen Seite, sagst Du selbst fehlt Dir die Erfahrung, auf der anderen Seite tust Du alles dafür, das die Retrievergruppe wieder als das anerkannen wird, das sie mal war - aber auf der ganz anderen Seite, verharmlost Du den Border Collie und wenn alle so denken würden, wie einfach und toll doch die Haltung dieser Rasse ist, dann seh ich es schon kommen das bald nicht mehr die Molosser die Liste füllen, sondern die Hütehunde.

Ein Hundehund ist keines wegs mit einem Retriever zu vergleichen und pauschal zu sagen, das man ihm mit Dummytraining und/oder Agility gerecht werden kann, wiederspricht dem Ursprung der Hunde.
Dummytraining schön und toll, trotz das ich das ding hasse mach ich es ja auch mit meinem Trainingshund - aber ein Border ist KEIN Aportierhund und das Dummytraining oder Agility wird ihm um längen nicht gerecht.

Wenn ich den Border hier bei mir sehe, wird mir brechend schlecht.
Cash fand die Stadt von Babyalter auf an, geil. Der ist durch die Innenstadt als wenn es kein Morgen gebe.Dann sah ich den Border Collie - in der Innenstadt.
Er hat nicht geknurrt, gezogen oder gebellt - aber seine ganze Körpersprache, seine Blicke und seine haltung gewissen Situationen über zeigte mehr als deutlich, wie unwohl er sich in diesem Umfeld fühlt.

Um einem Border gerecht zu werden und gefahre zu vermeiden, reicht keine Mietswohnung in Zentrumnähe und ein Dummy. Diese Hunde brauchen viel Ruhe in ihrer Umgebung, um selbst ruhig zu werden. Baut sich stress in ihrem Umfeld auf, werden sie selbst stressig. das gilt auch für den Schäferhund.

Ansonsten neigen die Hütehunde zu fehlverhalten, die für viele "erziehungsbedingt" sind.
Wie das anhäufen von äusserungen mit Tonlagen ( bellen, knurren, japsen, fiepen ), das ziehen an der Leine ( das hat bei Hütehunden keinen unerzogenheitsgrund, gehört zwar dazu, aber ein Hütehund neigt dazu selbst nicht, da er zum Hüten ausgelegt ist, sprich das beibleiben des Herrn ), zerstörren, Probleme mit Artgenossen und vieles mehr.

Sachen, die Trainer, Schulen, Züchter und Halter als Erziehungsbedingt ansehen, welches keines ist.

Mein Border war auch erzogen, der konnte viele tolle sachen - trotzdem demolierte er den Flur, trotzdem unterhielt er die Nachbarschaft wenn wir weg waren, trotzdem sprang er in die Leine, wenn er etwas sah, das ihm nicht gefiehl.

Ich habe es schon öffters beim Schäferhund gesagt und das gilt auch beim Border Collie.
Wenn man einer feinen Hütehundrasse den Willen bricht, sie drillt oder Unter-/Überfordert, verlieren diese Hunde die absolut wichtige Grenze, erst zu reagieren, wenn das Kommando dafür kommt. Sie Schützen oder Hüten nicht, sondern greifen/handeln gezielt.
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Re: Border Collie

Beitragvon Beno » 28. Jan 2012, 12:50

Ich kenn (grad in Irland) einige Border. Die Leben wohl in der Familie und liegen Abends am Kamin, die gehen auch auf Ausflüge mit ABER die sind den ganzen TAg im Hof und gehen auch mal auf eigenen Faust die Nähere Umgebung "sichern". Sie hüten die Hühner bewachen das Grundstück usw... Und die sind zufrieden. ABer so ein Leben kannst du nem Border hier kaum bieten.
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Re: Border Collie

Beitragvon Sophia » 28. Jan 2012, 12:52

Admin hat geschrieben:
Es sind keine Haus bzw Familienhunde und ich sage das nicht, weil ich die Rasse nicht mag.
Ich find die sehr schön, sonst hät ich mir meinen damals ja nicht geholt - aber ich habe mich damals nicht aus Büchern oder sonst was schlau gelesen, ich bin zu erfahrenen Haltern dieser Rasse gegangen.
Nicht grundlos - und immer wieder, jeder sagte mir, das es ein fehler war, den Hund soweit in die Familie zu intigrieren.

ich finde sie auch sehr schön


Der Border Collie gehört noch zu eines der wenigen Rassen, die noch verschärft ihrem Ursprung nach kommen.

Und ich muss Dir das so sagen wie es ist Sophia, im enteffekt lässt Du Dich von der gleichen masche verleiten, warum auch der Golden Retriever heute ein nicht mehr all zu belieber, angesehener Arbeitshund ist.

Auf der einen Seite, sagst Du selbst fehlt Dir die Erfahrung, auf der anderen Seite tust Du alles dafür, das die Retrievergruppe wieder als das anerkannen wird, das sie mal war - aber auf der ganz anderen Seite, verharmlost Du den Border Collie und wenn alle so denken würden, wie einfach und toll doch die Haltung dieser Rasse ist, dann seh ich es schon kommen das bald nicht mehr die Molosser die Liste füllen, sondern die Hütehunde.

ich finde ganz sicher nicht, dass es ein einfacher hund ist. ich wäre damit überfordert, ganz ehrlich gesagt. wenn, dann würde ich versuchen, sie richtig arbeiten zu lassen.


Ein Hundehund ist keines wegs mit einem Retriever zu vergleichen und pauschal zu sagen, das man ihm mit Dummytraining und/oder Agility gerecht werden kann, wiederspricht dem Ursprung der Hunde.
Dummytraining schön und toll, trotz das ich das ding hasse mach ich es ja auch mit meinem Trainingshund - aber ein Border ist KEIN Aportierhund und das Dummytraining oder Agility wird ihm um längen nicht gerecht.

das meinte ich genauso pauschal wie du mit dem golden retriever


Wenn ich den Border hier bei mir sehe, wird mir brechend schlecht.
Cash fand die Stadt von Babyalter auf an, geil. Der ist durch die Innenstadt als wenn es kein Morgen gebe.Dann sah ich den Border Collie - in der Innenstadt.
Er hat nicht geknurrt, gezogen oder gebellt - aber seine ganze Körpersprache, seine Blicke und seine haltung gewissen Situationen über zeigte mehr als deutlich, wie unwohl er sich in diesem Umfeld fühlt.

Um einem Border gerecht zu werden und gefahre zu vermeiden, reicht keine Mietswohnung in Zentrumnähe und ein Dummy. Diese Hunde brauchen viel Ruhe in ihrer Umgebung, um selbst ruhig zu werden. Baut sich stress in ihrem Umfeld auf, werden sie selbst stressig. das gilt auch für den Schäferhund.


das stimmt mit sicherheit, meiner meinung nach hat ein collie nichts in der stadt verloren.

Ansonsten neigen die Hütehunde zu fehlverhalten, die für viele "erziehungsbedingt" sind.
Wie das anhäufen von äusserungen mit Tonlagen ( bellen, knurren, japsen, fiepen ), das ziehen an der Leine ( das hat bei Hütehunden keinen unerzogenheitsgrund, gehört zwar dazu, aber ein Hütehund neigt dazu selbst nicht, da er zum Hüten ausgelegt ist, sprich das beibleiben des Herrn ), zerstörren, Probleme mit Artgenossen und vieles mehr.

Sachen, die Trainer, Schulen, Züchter und Halter als Erziehungsbedingt ansehen, welches keines ist.

Mein Border war auch erzogen, der konnte viele tolle sachen - trotzdem demolierte er den Flur, trotzdem unterhielt er die Nachbarschaft wenn wir weg waren, trotzdem sprang er in die Leine, wenn er etwas sah, das ihm nicht gefiehl.

Ich habe es schon öffters beim Schäferhund gesagt und das gilt auch beim Border Collie.
Wenn man einer feinen Hütehundrasse den Willen bricht, sie drillt oder Unter-/Überfordert, verlieren diese Hunde die absolut wichtige Grenze, erst zu reagieren, wenn das Kommando dafür kommt. Sie Schützen oder Hüten nicht, sondern greifen/handeln gezielt.



das ist leider oft so, siehe parks oder radfahrer, jogger oder hunde.
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Re: Border Collie

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 12:53

Zu dem hier:

das meinte ich genauso pauschal wie du mit dem golden retriever


Dazu habe ich Dir direkt am Anfang meines Post gesagt, das ich nichte ALLE Retriever angesprochen habe, sondern gesagt habe nehmen wir mal EINEN

Dann zu dem :

um es nur noch mal zu sagen.
ich bin mir sicher, dass, wenn ein collie dem nachkommen darf, was er war und ist, dem hüten, dass ist dann ein gut ausgelasteter hund.
allerdings kenne ich inzwischen auch collie-halter, die das so hinbekommen.


Und genau das, sind meiner ansicht nach Menschen, die mit biegen und brechen einfach das machen, was sie wollen.
Es einfach so hin zu bekommen ist dem Hund gegenüber nicht fair.

Sie gehören aufs Feld - es ist einfach so.
Ich habe in meinem ganzen Leben einen einzigsten Border life gesehen, der an Schafen geführt wurde.Nachdem ich das gesehen habe ( life - TV ist eine andere Geschichte ) und mich kurzweilig mit der Halterin unterhalten habe, war ganz klar das diese Hunde selbst heute noch dort hin gehören, wo sie her kommen.
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Re: Border Collie

Beitragvon Mimmi » 28. Jan 2012, 12:54

will mich ja eigentlich nicht einmischen!

Aber ich sag nur soviel. Meine Hundetrainierin die nichts mehr liebt als mit Hunden zu arbeiten, die den ganzen Tag dafür Zeit hat, die ein rießen Grundstück hat, und die in meinen Augen absolut kompetent ist, die hat sich ja einen Aussi geholt.

Und ich kann mich noch ganz genau an einen Satz von ihr erinnern!

(muss kurz ausholen)
also ein Gespräch war im Gange mit mehreren Hundehaltern.
Da sagte eine (die echt irgendwie nicht so die peilung von Hunden hat)
"Ich dachte erst Kimba sei ein Border wegen der Farbe"
Sie kannte nur die Merle Aussis und dieser ist schwarz weiß (ok noch biss braucn, also Black Trie (schreibt man das so?))

meine Trainerin sagte darauf das:

"Ich will ein Hund zum Arbeiten, ein Hund der mich forrdert, ich hab keine kleinen Kinder und nichts, aber ein Border wäre mir eine Nummer zu hoch, dem werd ich nicht gerecht! Und ich möchte mir keine Schafe anschaffen!"


soviel zum Thema!
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Re: Border Collie

Beitragvon Monsterbande » 28. Jan 2012, 12:55

Genau die gleiche Meinung vertrete ich ja auch und ich denke, das erfahrene Hundehalter sowas nicht grundlos sagen.
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